Tanja Bauer

„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“ (Mahatma Gandhi)

Wendepunkte haben es in sich.
Laut Duden kann es ein Einschnitt, ein entscheidender oder wichtiger Schritt sowie Ereignis, ein Grenzpunkt, ein Meilenstein oder eben eine Wende sein. Das reale Leben bewegt sich immer hin zu Veränderungen. Manchmal kommen die Wendepunkte vermeintlich aus dem Nichts. Immer dann, wenn ich nicht bewusst gelebt habe, wenn ich nicht hingeschaut oder verdrängt habe, kamen die Einschnitte überraschend. Ich habe erfahren, dass ich auf dem Weg zum nächsten Ereignis zwei mögliche Haltungen einnehmen kann: aktiv gestaltend oder passiv treiben lassend. Beides ist in Ordnung, wenn ich bereit bin, die Konsequenzen zu tragen.

So habe ich mich nach dem Abitur dem Fluss des Lebens anvertraut und eine Ausbildung abgeschlossen. Es war keine wirklich bewusste Entscheidung, sondern anderen folgend, die wussten „was gut für mich ist“.
Ich habe immer weiter dem Fluss des Lebens vertraut, habe gemeinsam mit meinem Mann eine Printmedien- und PR-Agentur gegründet und hatte viele Kontakte mit sehr hochtourigen Unternehmenskonzepten wie z.B. beim ZDF oder SAT.1.
Bis zu einem meiner wichtigsten Wendepunkte: Die Entscheidung Mutter zu werden war ein sehr bewusster Prozess und meine beiden Jungs sorgen heute für viel Dynamik und Abwechslung in meinem Leben.

Lange Zeit jedoch habe ich gespürt, dass noch eine andere Aufgabe auf mich wartet: Ich wollte immer schon mit Menschen arbeiten, sie etwas lehren, sie begleiten, etwas bewegen … und 2006 habe ich meine Berufung gefunden. Ich bin mit Yoga in Kontakt gekommen und habe erfahren, dass diese indische philosophische Lehre meinem Leben eine neue Wendung geben kann. Oft dient die Redewendung „es öffnete mir die Augen“ als Beschreibung für die Erkenntnis an einem Meilenstein angekommen zu sein. Bei mir öffnete sich mein Herz.

Die geistigen und körperlichen Übungen des Yoga schafften eine tiefe Verbindung mit mir selbst und allem, was ist. Seit diesem Wendepunkt folge ich meiner Berufung und begleite heute Menschen auf dem Weg zu mehr Beweglichkeit  und Achtsamkeit – im Geist und im Körper.
Diese Haltung der inneren Gelassenheit hat mich viele schmerzhafte Zeiten in meinem Leben überstehen lassen: Die Trennung von meinem Mann und das Ausscheiden aus dem gemeinsamen Unternehmen gehörten zu den erfahrungsreichen Grenzpunkten. Nach dem Überschreiten der Grenze fand Wachstum statt.

Was mir das Leben gezeigt hat: Nehmen wir einen neuen Standpunkt ein, indem wir bewusst die Perspektive ändern, verändern wir auch unsere Richtung. Dieser Richtungswechsel bedeutet, dass wir uns dessen bewusst werden, was war und dadurch aktiv Wendepunkte initiieren können. Der Zeitpunkt, zu dem eine Wende eintritt ist immer richtig. Und es gibt immer Menschen, die für uns da sind.

Heute stehe ich dafür, andere Menschen wertschätzend bei ihrem Perspektiv- und Richtungswechsel zu begleiten. Mit Yoga, Coaching und durch deren geniale Kombination zum Yoga-Coaching habe ich viele Erfahrungen eingesammelt, die mich zu einer empathischen Lehrerin und Trainerin gemacht haben.
Durch Yoga können sich Körper und Geist vereinen, durch Coaching können Lösungen für Probleme erarbeitet und durch Yoga-Coaching kann alles miteinander verbunden werden. Erkenntnisse und Lösungen werden besser verarbeitet und vertieft! Bewusst und ganzheitlich erschließen sich die Potenziale und Ressourcen eines Menschen.

Für mich gilt jeden Tag das Mantra: „Lokah Samastah Sukhino Bhavantu“
Mögen alle Wesen auf dieser Welt in Glück und Harmonie leben.
Und möge ich meinen Teil dazu beitragen.

Tanja Bauer - Wendepunkte Trainer
Menü